
Maria Rast Meadow denkt ein historisch belastetes Areal als lebendiges, nachhaltiges Mischquartier für die Gemeinde Eppan neu. Das Projekt basiert auf einer sorgfältigen Neuinterpretation früherer Nutzungen und bewahrt sowohl die bestehende Grünlandschaft als auch die robusten Betonstrukturen der ehemaligen Militärgaragen. Anstatt abzubrechen und neu zu bauen, minimiert der Entwurf den Verbrauch grauer Energie, indem Stützen, Decken und Fundamente als räumliches Gerüst erhalten bleiben, in das neue, leichte Wohnvolumen in Holzbauweise eingefügt werden.
Auf Erdgeschossebene wird die ehemalige Wiese durch eine vielfältige Nutzungsmischung der Öffentlichkeit „zurückgegeben“: Freiräume, Sportflächen, Gemeinschaftsgärten, Werkstätten, Ateliers, Dienstleistungen wie Kindergarten oder Seniorenheim, kleinteiliges Gewerbe sowie Gastronomie. Dieses horizontale und vertikale Mischkonzept entspricht der Vision der Gemeinschaft, einen Ort zum Wohnen, Arbeiten und Begegnen zu schaffen. Flexible Strukturmodule ermöglichen es, die Räume langfristig an sich wandelnde Bedürfnisse anzupassen.
Die ökologische Nachhaltigkeit steht im Zentrum des Entwurfs. Der bestehende Baumbestand wird erhalten, versiegelte Flächen werden reduziert, und die Dachflächen werden begrünt sowie mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Durch den Verzicht auf eine Tiefgarage und die Umnutzung bestehender Hallen zu einer Quartiersparkhalle werden zusätzliche Ressourcen geschont.
Vom introvertierten, als Brachfläche wahrgenommenen Areal entwickelt sich der Standort zu einem ökologischen und sozialen Bindeglied – zwischen St. Michael, der Kirche Maria Rast und den umliegenden Grünräumen. Maria Rast verwandelt eine ehemalige Barriere in eine offene, resiliente Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Auftraggeber
Gemeinde Eppan-Appiano
Partner
Christoph Kohl Stadtplaner Architekten
Eva Maria Schgaguler Landscape
Studio Theil - Mobility
Buro Happold - Real estate economics
Thomas Lang GKN - Energy strategy
Projektteam
Philipp Rier, Peter Rier
Projektart
3. Preis – Wettbewerb
Ort
Eppan-Appiano, IT
Jahr
2022

Masterplan







Habsburger Kastaster, 1856
Orthofoto RAF, 1945
Bauleitplan, 1978
Orthofoto, 1982
Orthofoto, 2000
Orthofoto, 2011
Orthofoto, 2020



Gesellschaft – von der Insel zur Brücke
Mobilität – von der Barriere zum Knotenpunkt
Offener Raum – Vom grünen Brachland zur Schnittstelle des Grünraums





Nutzungsplan

Schnittpläne & Visualisierung







Maria Rast Meadow denkt ein historisch belastetes Areal als lebendiges, nachhaltiges Mischquartier für die Gemeinde Eppan neu. Das Projekt basiert auf einer sorgfältigen Neuinterpretation früherer Nutzungen und bewahrt sowohl die bestehende Grünlandschaft als auch die robusten Betonstrukturen der ehemaligen Militärgaragen. Anstatt abzubrechen und neu zu bauen, minimiert der Entwurf den Verbrauch grauer Energie, indem Stützen, Decken und Fundamente als räumliches Gerüst erhalten bleiben, in das neue, leichte Wohnvolumen in Holzbauweise eingefügt werden.
Auf Erdgeschossebene wird die ehemalige Wiese durch eine vielfältige Nutzungsmischung der Öffentlichkeit „zurückgegeben“: Freiräume, Sportflächen, Gemeinschaftsgärten, Werkstätten, Ateliers, Dienstleistungen wie Kindergarten oder Seniorenheim, kleinteiliges Gewerbe sowie Gastronomie. Dieses horizontale und vertikale Mischkonzept entspricht der Vision der Gemeinschaft, einen Ort zum Wohnen, Arbeiten und Begegnen zu schaffen. Flexible Strukturmodule ermöglichen es, die Räume langfristig an sich wandelnde Bedürfnisse anzupassen.
Die ökologische Nachhaltigkeit steht im Zentrum des Entwurfs. Der bestehende Baumbestand wird erhalten, versiegelte Flächen werden reduziert, und die Dachflächen werden begrünt sowie mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Durch den Verzicht auf eine Tiefgarage und die Umnutzung bestehender Hallen zu einer Quartiersparkhalle werden zusätzliche Ressourcen geschont.
Vom introvertierten, als Brachfläche wahrgenommenen Areal entwickelt sich der Standort zu einem ökologischen und sozialen Bindeglied – zwischen St. Michael, der Kirche Maria Rast und den umliegenden Grünräumen. Maria Rast verwandelt eine ehemalige Barriere in eine offene, resiliente Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Auftraggeber
Gemeinde Eppan-Appiano
Partner
Christoph Kohl Stadtplaner Architekten
Eva Maria Schgaguler Landscape
Studio Theil - Mobility
Buro Happold - Real estate economics
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Projektteam
Philipp Rier, Peter Rier
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2022

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