
Die Rienz-Höfe entstanden aus einem Wettbewerb der Stadt Bruneck und gewannen den ersten Preis. Das Projekt entwirft ein gemischt genutztes, klimaresistentes Quartier am südlichen Stadteingang: offen, durchlässig, und eng mit der umgebenden Landschaft verwoben. Die Bewegung des nahegelegenen Rienzbaches war dabei mehr als eine Metapher sie wurde zum räumlichen Prinzip.
Die Gebäude gruppieren sich um halböffentliche Innenhöfe, das Wegenetz windet sich wie der Fluss durch das Areal. Sichtachsen verbinden angrenzende Quartiere, Fuß- und Radwege schließen bisher fragmentierte Stadtbereiche zusammen. Die Rienz-Höfe sollen kein isoliertes Projekt sein, sondern ein Scharnier zwischen Innenstadt und Landschaft, zwischen Mobilität und Aufenthalt, zwischen Alt und Neu.
Gemeinschaftsgärten, flexible Räume und generationengemischte Treffpunkte bilden das soziale Gerüst. Private Terrassen und Loggien erweitern das Wohnen nach außen. Es geht um Begegnung, geplante und zufällige. Ökologische Qualität ist kein Zusatz, sondern Grundlage: begrünte Dächer, Photovoltaik, Wassermanagement und Biodiversitätskorridore sind Teil der räumlichen Logik, nicht nachträgliche Ergänzungen. Die Rienz-Höfe denken Stadtentwicklung als gemeinschaftliche Aufgabe und zeigen, dass ein Stadteingang mehr sein kann als eine Adresse.
Auftraggeber
Gemeinde Bruneck-Brunico
Partner
Christoph Kohl Stadtplaner und Architekten
Projektteam
Philipp Rier, Peter Rier, Saba Seighali, Hongyi Zhou
Projektart
1st prize - competition
Ort
Bruneck-Brunico, IT
Größe
20.000 m2
Jahr
2025

Rendering & Axonometrie


Schematische Diagramme

Fahrradverbindungen

Fußgängerverbindungen

Bepflanzungskonzept

Offene Raumtypen

Wohnformen / Bauparzellen

Regenwassermanagement

Parken / Lieferungen / Feuerwehr

Lärmemissionen
Wohnungstypen

Schnitte



Die Rienz-Höfe entstanden aus einem Wettbewerb der Stadt Bruneck und gewannen den ersten Preis. Das Projekt entwirft ein gemischt genutztes, klimaresistentes Quartier am südlichen Stadteingang: offen, durchlässig, und eng mit der umgebenden Landschaft verwoben. Die Bewegung des nahegelegenen Rienzbaches war dabei mehr als eine Metapher sie wurde zum räumlichen Prinzip.
Die Gebäude gruppieren sich um halböffentliche Innenhöfe, das Wegenetz windet sich wie der Fluss durch das Areal. Sichtachsen verbinden angrenzende Quartiere, Fuß- und Radwege schließen bisher fragmentierte Stadtbereiche zusammen. Die Rienz-Höfe sollen kein isoliertes Projekt sein, sondern ein Scharnier zwischen Innenstadt und Landschaft, zwischen Mobilität und Aufenthalt, zwischen Alt und Neu.
Gemeinschaftsgärten, flexible Räume und generationengemischte Treffpunkte bilden das soziale Gerüst. Private Terrassen und Loggien erweitern das Wohnen nach außen. Es geht um Begegnung, geplante und zufällige. Ökologische Qualität ist kein Zusatz, sondern Grundlage: begrünte Dächer, Photovoltaik, Wassermanagement und Biodiversitätskorridore sind Teil der räumlichen Logik, nicht nachträgliche Ergänzungen. Die Rienz-Höfe denken Stadtentwicklung als gemeinschaftliche Aufgabe und zeigen, dass ein Stadteingang mehr sein kann als eine Adresse.
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LIA Collective
Vintlerstraße 6A
39100 Bozen
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Tel
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