
Hoch über der Altstadt, direkt an der Tappeinerpromenade, liegt der Kräutergarten – ein Ort, den die wenigsten Meranerinnen und Meraner je betreten haben. Die Stadtgärtnerei Meran hat uns beauftragt, seine Zukunft in einer Machbarkeitsstudie zu untersuchen. Ihren Namen verdankt die Promenade dem Arzt und Botaniker Franz Tappeiner, dessen Idee es war, Gesundheit, Grün und Erholung in den Alltag der Stadt zu holen. Der Garten selbst zeigt davon derzeit wenig: Er ist in keinem guten Zustand und wird kaum genutzt.
Unser Entwurf baut auf dem Bestand auf. Trockenmauern terrassieren den steilen Hang und gliedern ihn in drei Räume: eine Kulturlandschaft aus Weinreben und Streuobst, einen naturnahen Steingarten mit sichtbarem Gletscherschliff, und den Kräutergarten selbst, der sich mit Sitzstufen zur Promenade öffnet und in einer Pergola endet. Ein durchgehender Weg verbindet alle drei, gestärkt durch vier Zugänge zu Promenade, Altstadt und Museum Palais Mamming.
2029 wird die Tappeinerpromenade hundert Jahre alt – und mit ihr tritt der Kräutergarten unter einem neuen Namen ins Licht, der Tappeiners Ideen von Gesundheit, Grün und Erholung wieder in die Gegenwart holt: Tappeinergarten.
Auftraggeber
Gemeinde Meran - Dienststelle für Grünanlagen und Umwelt
Ort
Meran - Merano, IT
Jahr
2026





Die Bereiche

ThE AREAS




Die Kulturlandschaft
Der Steingarten
Der Kräutergarten
Die Pergola
Die bestehenden Weinreben bleiben und werden durch eine Streuobstwiese ergänzt – beides typische Elemente der Meraner Kulturlandschaft. Die vorhandenen Mauern werden zum Sitzen genutzt, im Schatten neu gepflanzter Bäume. Ein offener sozialer Raum, vom ruhigen Verweilen bis zum gemeinsamen Picknick.
Der Gletscherschliff des Hangs bleibt als geologisches Fenster sichtbar; die Eingriffe beschränken sich auf das Nötigste. Eine neue Treppe liegt auf dem Fels auf, Sitzstufen vergrößern den Zugang von der Promenade und geben den Blick über Garten und Stadt frei. Ein Trinkbrunnen ersetzt den bestehenden Betontrog.
Eine Abfolge von Terrassen, gefasst von Trockenmauern, macht den Kräutergarten selbst zum Teil der Promenade. Großzügige Sitzstufen öffnen den heute isolierten Bereich. Breite Wege laden zum Schlendern ein, schmale Pfade führen durch die Beete und machen die Kräuter auf unterschiedlichen Ebenen erlebbar.
Den Abschluss bildet eine Pergola, ein charakteristisches Element der Tappeinerpromenade. Sie bündelt die Wege zu einem schattigen, kreisförmigen Treffpunkt mit Brunnen und Sitzbank – für Lesungen, kleine Konzerte oder informelle Begegnungen.
die Transformation


Before
After


Hoch über der Altstadt, direkt an der Tappeinerpromenade, liegt der Kräutergarten – ein Ort, den die wenigsten Meranerinnen und Meraner je betreten haben. Die Stadtgärtnerei Meran hat uns beauftragt, seine Zukunft in einer Machbarkeitsstudie zu untersuchen. Ihren Namen verdankt die Promenade dem Arzt und Botaniker Franz Tappeiner, dessen Idee es war, Gesundheit, Grün und Erholung in den Alltag der Stadt zu holen. Der Garten selbst zeigt davon derzeit wenig: Er ist in keinem guten Zustand und wird kaum genutzt.
Unser Entwurf baut auf dem Bestand auf. Trockenmauern terrassieren den steilen Hang und gliedern ihn in drei Räume: eine Kulturlandschaft aus Weinreben und Streuobst, einen naturnahen Steingarten mit sichtbarem Gletscherschliff, und den Kräutergarten selbst, der sich mit Sitzstufen zur Promenade öffnet und in einer Pergola endet. Ein durchgehender Weg verbindet alle drei, gestärkt durch vier Zugänge zu Promenade, Altstadt und Museum Palais Mamming.
2029 wird die Tappeinerpromenade hundert Jahre alt – und mit ihr tritt der Kräutergarten unter einem neuen Namen ins Licht, der Tappeiners Ideen von Gesundheit, Grün und Erholung wieder in die Gegenwart holt: Tappeinergarten.
Auftraggeber
Gemeinde Meran - Dienststelle für Grünanlagen und Umwelt
Ort
Meran - Merano, IT
Jahr
2026





Die Bereiche

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Die Kulturlandschaft
Die bestehenden Weinreben bleiben und werden durch eine Streuobstwiese ergänzt – beides typische Elemente der Meraner Kulturlandschaft. Die vorhandenen Mauern werden zum Sitzen genutzt, im Schatten neu gepflanzter Bäume. Ein offener sozialer Raum, vom ruhigen Verweilen bis zum gemeinsamen Picknick.

Der Steingarten
Der Gletscherschliff des Hangs bleibt als geologisches Fenster sichtbar; die Eingriffe beschränken sich auf das Nötigste. Eine neue Treppe liegt auf dem Fels auf, Sitzstufen vergrößern den Zugang von der Promenade und geben den Blick über Garten und Stadt frei. Ein Trinkbrunnen ersetzt den bestehenden Betontrog.

Der Kräutergarten
Eine Abfolge von Terrassen, gefasst von Trockenmauern, macht den Kräutergarten selbst zum Teil der Promenade. Großzügige Sitzstufen öffnen den heute isolierten Bereich. Breite Wege laden zum Schlendern ein, schmale Pfade führen durch die Beete und machen die Kräuter auf unterschiedlichen Ebenen erlebbar.

Die Pergola
Den Abschluss bildet eine Pergola, ein charakteristisches Element der Tappeinerpromenade. Sie bündelt die Wege zu einem schattigen, kreisförmigen Treffpunkt mit Brunnen und Sitzbank – für Lesungen, kleine Konzerte oder informelle Begegnungen.
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After

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Vintlerstraße 6A
39100 Bozen
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